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Nutzung von Robotic Process Automation (RPA)
Adressierte Fähigkeiten
  • Prozessmanagement
Voraussetzungen

Digitales Dokumentenmanagementsystem (DMS)

Kurzbeschreibung

Fachbereiche und IT identifizieren stark wiederholte Bildschirmtätigkeiten, beschreiben die Schrittfolgen präzise und prüfen rechtliche sowie fachliche Risiken. Ein Umsetzungsteam konfiguriert mit einer RPA-Plattform Software-Bots, die Benutzeroberflächen wie Menschen bedienen, Daten aus Formularen übernehmen und regelbasierte Prüfungen ausführen; bei Unklarheiten leiten sie an Mitarbeitende zur Entscheidung weiter. Die Beteiligten definieren Protokollierung, Vier-Augen-Freigaben und Notfallstopps. Bestehende Anwendungen ohne Schnittstellen werden über stabile Oberflächenmuster angebunden, Systeme mit APIs werden direkt verbunden. Vor dem Rollout testen Anwenderinnen die Abläufe mit Echtdatenfenstern und messen Durchlaufzeiten, Fehlerquoten und Ausnahmen. Nach dem Start überwachen Teams die Prozessqualität, passen Regeln an und heben Fälle mit Risiken in manuelle Bearbeitung. So sinkt der Aufwand für Datentransfers und Statusabfragen, und Mitarbeitende gewinnen Zeit für Kommunikation und Ausnahmen. Das Unternehmen verkürzt Durchlaufzeiten, reduziert Tippfehler und macht Arbeitsschritte nachvollziehbar, ohne Kernsysteme sofort umbauen zu müssen. Eine schlanke Governance legt Auswahlkriterien für geeignete Prozesse fest, und Schulungen befähigen Teams, einfache Bots eigenständig zu pflegen.

Aufwand
Personeller Aufwand
mittel
Zeitlicher Rahmen
mittel
Komplexität
hoch
Ressourcen

Personelle Ressourcen:

  • Projektmanager aus IT
  • IT-Abteilung
  • RPA-Anbieter

Materielle Ressourcen:

  • RPA-Softwarelizenz
  • Bot-Server
  • Orchestrator-Plattform
Möglicher Ablauf
  1. Prozessidentifikation und –analyse
  2. Technologie- bzw. Anbieterauswahl
  3. Prozessdesign und ggf. Entwicklung der Bots
  4. Implementierung und Testphase
  5. Mitarbeiterschulungen
  6. Kontinuierliche Verbesserung/Erweiterung
Risiken
  • Hoher Pflegeaufwand bei Systemänderungen
  • Automatisierung ungeeigneter Prozesse
  • unklare Bot-Verantwortlichkeiten
  • Datenschutz- und Sicherheitsrisiken
  • geringe Akzeptanz bei Mitarbeitenden
  • unbemerkte Folgefehler ohne ausreichendes Monitoring
Erfahrungen aus der Praxis