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Aufbau/Erweiterung eines digitalen Dokumentenmanagementsystems (DMS)
Adressierte Fähigkeiten
  • Kundenmanagement
  • Datenaufkommen/Datenverwaltung
  • Informationsbereitstellung
Voraussetzungen

keine

Kurzbeschreibung

IT, Fachbereiche und Datenschutz führen gemeinsam ein Dokumentenmanagementsystem als zentralen Arbeitsort ein. Administratorinnen richten Strukturen, Berechtigungen und Aufbewahrungsfristen ein; Teams definieren Ordnerlogiken, Metadaten und Versionierungsregeln. Beschäftigte legen Dokumente dort ab, verschlagworten sie, prüfen Zuständigkeiten und erteilen Freigaben nach Vier-Augen-Prinzip. Führungskräfte beschließen verbindliche Nutzungsregeln und planen die Migration bestehender Laufwerke. Systemverantwortliche verbinden das System über Standardschnittstellen mit E-Mail, ERP und Projektwerkzeugen, damit Dateien nicht doppelt geführt werden. Die Belegschaft nutzt die Suche, um aktuelle Fassungen zu finden, und dokumentiert Änderungen nachvollziehbar über Kommentare und Check-in/Check-out. Die Revision kontrolliert regelmäßig Berechtigungskonzepte und Protokolle. Das Vorhaben startet mit einem Pilotbereich, anschließend folgen weitere Abteilungen nach einem klaren Migrationsfahrplan. So sinken Suchzeiten und Abstimmungsaufwand, Fehler durch veraltete Vorlagen werden seltener, und Verantwortlichkeiten bleiben transparent. Das Unternehmen schützt Wissen besser, erfüllt gesetzliche Anforderungen und beschleunigt Prüf- und Freigabeprozesse. Schulungen vermitteln allen Beteiligten die Regeln zur Benennung, zum Umgang mit sensiblen Inhalten und zur Wiederherstellung gelöschter Stände.

Aufwand
Personeller Aufwand
mittel
Zeitlicher Rahmen
hoch
Komplexität
mittel
Ressourcen

Personelle Ressourcen:

  • Projektmanager
  • IT-Abteilung
  • DMS-Anbieter

Materielle Ressourcen:

  • DMS-Softwarelizenz
  • OCR-Scanner
  • Speicher-Cluster
  • Backup-System
  • Hochverfügbarkeits-Server
Möglicher Ablauf
  1. Bedarfsanalyse​
  2. Anbieterauswahl​
  3. Vorbereitung der Datenmigration​
  4. Systemkonfiguration und Pilotphase​
  5. Schulung der Mitarbeiter​
  6. Schrittweises Rollout
  7. Nachfolgende Maßnahme: "RPA"
  8. "Wissensdatenbanken"
Risiken
  • Ausgewähltes DMS kann nicht alle Anforderungen erfüllen
  • DMS wird nicht ausreichend in die bestehende IT-Infrastruktur integriert
Erfahrungen aus der Praxis