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Förderung nachhaltiger Mobilität im Betriebsfuhrpark
Adressierte Fähigkeiten
  • Vorbildfunktion
Voraussetzungen

keine

Kurzbeschreibung

Die Maßnahme „Förderung nachhaltiger Mobilität“ zielt darauf ab, die Treibhausgasemissionen des eigenen Fuhrparks zu minimieren und eine Vorreiterrolle in Bezug auf nachhaltige Mobilität in der Kommune einzunehmen. Die Maßnahme umfasst die Anschaffung nachhaltiger Fahrzeuge für den Ersatz alter Fahrzeuge und Bereitstellung weiterer Wagen sowie den Ausbau der Ladeinfrastruktur auf dem eigenen Gelände, wie z.B. Parkplätze mit Ladesäulen. Alternative nachhaltige Fahrzeuge können Elektrofahrzeuge oder mit Biogas oder anderen erneuerbaren Kraftstoffen betriebene Fahrzeuge sein. Zusätzlich kann ein Beitrag zur Emissionsreduktion durch Verkehrsvermeidung geleistet werden: Alternativ zu PKWs können andere Verkehrsmittel wie bspw. E-Bikes angeschafft oder Tickets für den ÖPNV bereitgestellt werden. Die Attraktivität des Ersteren kann über sichere Fahrradabstellplätze, sowie Umkleideräume und Duschen auf dem Gelände erhöht werden. Eine weitere Möglichkeit stellen die Bildung von Fahrgemeinschaften oder die Ermöglichung von Home-Office dar, um Verkehr zu reduzieren.

Aufwand
Personeller Aufwand
niedrig
Zeitlicher Rahmen
mittel
Komplexität
niedrig
Ressourcen

Personelle Ressourcen:

  • Projektmanagement für Ausbau/Umgestaltung des Fuhrparks
  • Personal für die Anschaffung und Zuteilung nachhaltiger Fahrzeuge
  • Technisches Personal für Ladesäulen

Materielle Ressourcen:

  • Hardware für Ladeinfrastruktur (Kabel, Säulen, etc.)
  • Software für Ladeinfrastruktur ((intelligentes) Lademanagement)
  • Nachhaltige Fahrzeugflotte
  • Fläche für Park- oder Abstellplätze
  • Sanitäre Einrichtungen für Fahrradnutzung
  • ÖPNV-Tickets
Möglicher Ablauf
  1. Aktuellen Fuhrpark
  2. Bedarf und Wünsche der Belegschaft sowie Notwendigkeiten an Fahrzeugen analysieren
  3. Nachhaltiges Mobilitätskonzept aufstellen
  4. Umgebungsbedingungen schaffen (Ladeinfrastruktur
  5. Räumlichkeiten wie Umkleiden
  6. etc.)
  7. Neue nachhaltige Fahrzeuge anschaffen
  8. Verkauf
  9. Rückgabe oder Kündigung des Leasing-Vertrags der Fahrzeuge mit (fossil betriebenen) Verbrennungsmotor
Risiken
  • Akzeptanz alternativer Fahrzeuge von Mitarbeitenden
  • Unzureichende Tankinfrastruktur in der Region bei Nutzung treibhausgasneutraler Kraftstoffe
Erfahrungen aus der Praxis

Die Stadtwerke Bochum haben ihre gesamte PKW-Flotte auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umgerüstet. Bei den Stadtwerken Essen wurden auch alternative Fahrzeuge gesetzt. Dafür wurde die Rad-Infrastruktur ausgebaut und „Job-Räder“ über ein Leasing-Modell den Mitarbeitenden angeboten.