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Durchführung von Forschungsprojekten
Adressierte Fähigkeiten
  • Vertrieb grünen Stroms
  • Vertrieb grüner Wärme
  • Bereitstellung grüner Gase
  • Vertrieb grüner Gase
  • Dynamisches Lastmanagement
  • Erzeugung grünen Stroms
  • Erzeugung und Verteilung grüner Wärme
  • Verteilung grünen Stroms
  • Sektorübergreifende Projektentwicklung
  • Kollaboration mit lokalen und überregionalen Partnern
Voraussetzungen

Keine

Kurzbeschreibung

Die Maßnahme zur Durchführung von Forschungsprojekten zielt auf eine Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis ab, um wissenschaftliche Erkenntnisse gezielt weiterzuentwickeln und praxisnahe Lösungen für aktuelle Herausforderungen der Stadtwerke zu erarbeiten. Thematisch können diese Projekte z. B. die Sektorenkopplung, Digitalisierung, Wasserstofftechnologien, Netzintegration erneuerbarer Energien oder sozialverträgliche Modelle der Energiewende adressieren. Durch die Kooperation mit der Wissenschaft ergibt sich ein Zugang zu den neuesten Entwicklungen, was die Innovationsfähigkeit verbessert, einen Zugriff auf zusätzliche Entwicklungskapazitäten ermöglicht sowie eine wissenschaftliche Begleitung der Einführung neuer Lösungen. Die Teilnahme an regionalen, nationalen oder europäischen Forschungsprojekten bietet Stadtwerken die Möglichkeit, innovative Technologien, Geschäftsmodelle und Dienstleistungen unter realen Bedingungen zu erproben und gefördert umzusetzen. Dadurch können neue Marktpotenziale erschlossen, interne Kompetenzen gestärkt und Risiken reduziert werden. Im Rahmen solcher Projekte arbeiten Stadtwerke eng mit Forschungseinrichtungen, Technologieanbietern, Kommunen und anderen Energieversorgern zusammen. Die Projekte dienen nicht nur der technischen Erprobung, sondern auch dem regulatorischen Lernen, der Entwicklung neuer Vertriebsansätze und dem Aufbau starker Netzwerke. Da viele Projekte über Förderprogramme (BMWE, BMBF, EU) teilfinanziert werden, lassen sich Investitionsrisiken minimieren, insbesondere für noch neue Technologien und Konzepte. Stadtwerke können sich so frühzeitig auf künftige Markt- und Gesetzesanforderungen einstellen und ihre Position als innovativer, nachhaltiger Energieversorger stärken. Durch den systematischen Wissensaustausch und die gemeinsame Innovationsarbeit wird die strategische Weiterentwicklung von Stadtwerken zu einem nachhaltigen, effizienten und zukunftsorientierten Versorgungsunternehmen gefördert. Ein zentraler Bestandteil dieser Zusammenarbeit ist die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Technologien.

Aufwand
Personeller Aufwand
hoch
Zeitlicher Rahmen
hoch
Komplexität
mittel
Ressourcen

Personelle Ressourcen:

  • Projektleitung und Projektbearbeitungsteam aus den für die Projektdurchführung nötigen Fachbereichen
  • Personal für Pressearbeit und die Kommunikation nach außen
  • Ggf. Fördermittelmanagement zur Projektakquise und administrativer Projektabwicklung
  • Externe Partner wie Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Technologieanbieter, Kommunen etc.

Materielle Ressourcen:

  • Abhängig von den Projektinhalten, z.B. Technische Infrastrukturen, Daten, Kommunikationsplattformen und digitale Tools
Möglicher Ablauf
  1. Identifikation eines Problems oder Innovationsbedarfs
  2. Definition der Ziele
  3. Identifikation und Auswahl möglicher Partner und Förderer, wie Hochschulen, Institute und Förderprogramme
  4. Ggf. Erstellung eines Projektantrags
  5. Projektplanung und Durchführung
  6. Dokumentation der (Zwischen-) Ergebnisse
  7. Kommunikation der Projektergebnisse
  8. Evaluation der Ergebnisse und ggf. Überführung in die Umsetzung
Risiken
  • Hoher bürokratischer Aufwand für Beantragung sowie Nachweise und Berichtspflichten während der Projektlaufzeit
  • Hoher Koordinationsaufwand mit vielen Partnern
  • Abhängigkeit von der Förderbewilligung
  • Nicht-Übertragbarkeit der Projektergebnisse auf den Regelbetrieb
Erfahrungen aus der Praxis