
Delegation-Poker-Workshops & Decision Canvas durchgeführt; Delegationsmatrix veröffentlicht
Die Maßnahme zielt darauf ab, bestehende Entscheidungsregeln regelmäßig an realen Fällen zu überprüfen und nachzuschärfen. Ausgangspunkt ist, dass Delegationsvereinbarungen im Alltag schnell unklar werden, wenn neue Fälle, Schnittstellen oder Zielkonflikte auftreten. Zentrales Projektmanagement oder Agilitätscoaching organisiert quartalsweise zweistündige Delegationssprechstunden mit Teamleitungen und Schnittstellenverantwortlichen. Die Teilnehmenden bringen konkrete Entscheidungen ein, die ins Stocken geraten sind. Die Moderation klärt Kontext, Beteiligte, bisherige Abstimmung und offene Konflikte. Anschließend bewerten die Teilnehmenden den passenden Delegationsgrad und vereinbaren, wer künftig entscheidet, welche Informationen vorliegen müssen, wann Betroffene eingebunden werden und ab welchem Punkt eskaliert wird. Ergebnisse werden im Delegationsprotokoll und in der Wissensbasis aktualisiert und an betroffene Teams kommuniziert. Zwischen den Terminen testen die Teams die neuen Regeln. Wiederkehrende Muster werden als Verbesserungsaufgaben aufgenommen und nachverfolgt. Dadurch bleiben Entscheidungsregeln lernfähig und interne Zusammenarbeit wird verbindlicher. Die dokumentierten Anpassungen schaffen zugleich eine Lernbasis für weitere Teams und für künftige Rollenklärungen.