SW Check Logo
Delegation-Poker-Workshops & Decision Canvas
Adressierte Fähigkeiten
  • Entscheidungsbefugnisse und Verantwortung
Voraussetzungen

Delegationsmatrix & Governance-Leitfaden

Kurzbeschreibung

Die Maßnahme zielt darauf ab, Delegationsgrade für typische Entscheidungen in Teams und Schnittstellen erstmals praktisch festzulegen. Ausgangspunkt sind wiederkehrende Abstimmungsschleifen, bei denen unklar ist, wer vorschlägt, mitentscheidet oder entscheidet. Zentrales Projektmanagement oder Agilitätscoaching moderieren zwei Workshops mit Teamleitungen, Schnittstellenverantwortlichen und Entscheidungsträgern. Vorab bringt jede Einheit reale Entscheidungsfälle ein, etwa Budgetfreigaben, Prioritätenkonflikte oder Abnahmekriterien. Im ersten Termin ordnen die Teilnehmenden die Fälle ein und bestimmen mithilfe von Delegationskarten oder einer vergleichbaren Skala die künftige Entscheidungsrolle. Im zweiten Termin wird eine schlanke Entscheidungsvorlage eingeführt, die Anlass, Optionen, Kriterien, Risiken, benötigte Daten, verantwortliche Person und Überprüfungstermin beschreibt. Jede Gruppe dokumentiert Ergebnis und Delegationsgrad zentral und stimmt offene Schnittstellen ab. Nach vier Wochen werden erste Entscheidungen ausgewertet und Regeln angepasst. Die Maßnahme schafft ein gemeinsames Verständnis von Entscheidungsräumen und bereitet regelmäßige Nachschärfungen vor. Die dokumentierten Ergebnisse dienen anschließend als Ausgangspunkt für Leitfäden, Rollenklärungen und spätere Überprüfungstermine.

Aufwand
Personeller Aufwand
niedrig
Zeitlicher Rahmen
niedrig
Komplexität
niedrig
Ressourcen

Personelle Ressourcen:

  • Teamleitungen
  • Schnittstellenverantwortliche
  • PMO oder Agil-Coaches
  • Entscheidungsträger

Materielle Ressourcen:

  • Delegationskarten
  • Decision-Canvas-Vorlage
  • Workshopmaterialien
  • zentrale Dokumentationsablage
Möglicher Ablauf
  1. Reale Entscheidungsfälle sammeln
  2. Workshops planen
  3. Delegationsgrade festlegen
  4. Decision Canvas einführen
  5. Ergebnisse dokumentieren
  6. erste Entscheidungen auswerten
  7. Regeln für Folgeformate vorbereiten
Risiken
  • Theoriediskussion ohne Praxisbezug: reale Fälle verpflichtend einbringen
  • unklare Dokumentation: einheitliche Canvas-Vorlage nutzen
  • fehlende Verbindlichkeit: Follow-up nach vier Wochen fest einplanen
Erfahrungen aus der Praxis