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Entwicklung einer klaren Unternehmensstrategie
Adressierte Fähigkeiten
  • Unternehmensstrategie
Voraussetzungen

keine

Kurzbeschreibung

Die Maßnahme zielt darauf ab, eine klare Unternehmensstrategie mit einem Zeithorizont von drei bis fünf Jahren zu entwickeln. Ausgangspunkt ist eine Status-quo-Analyse zu Markt, Kundenanforderungen, Regulierung, Kostenentwicklung, internen Fähigkeiten und laufenden Initiativen. Geschäftsführung und Bereichsleitungen schärfen darauf aufbauend Zweck, Vision und Mission des Stadtwerks. Ein Strategie-Team verdichtet zentrale Annahmen, entwickelt zwei bis drei Szenarien und bewertet deren Auswirkungen auf Umsatz, Investitionen, Versorgungssicherheit und CO₂-Wirkung. In Arbeitsrunden mit ausgewählten Fachverantwortlichen, Betriebsrat und bei Bedarf externen Beteiligten werden Erwartungen und Risiken gespiegelt. Anschließend legt die Geschäftsführung wenige messbare Ziele, priorisierte Handlungsfelder und ausdrückliche Nicht-Prioritäten fest. Zusätzlich werden Grundsätze für Investitionen, Partnerschaften, Projektauswahl und Zielkonflikte beschrieben. Die Strategie wird in einer verständlichen Darstellung dokumentiert, in Bereichsziele und Budgets übersetzt und intern kommuniziert. Ein fester Verantwortlicher bereitet die spätere Überprüfung vor. So entsteht Orientierung für Entscheidungen und eine konsistente Grundlage für Umsetzung und Monitoring.

Aufwand
Personeller Aufwand
hoch
Zeitlicher Rahmen
mittel
Komplexität
mittel
Ressourcen

Personelle Ressourcen:

  • Geschäftsführung
  • Bereichsleitungen
  • Strategie-Team
  • Controlling
  • ausgewählte Fachverantwortliche
  • externe Moderation optional

Materielle Ressourcen:

  • Workshopmaterialien
  • Kennzahlenberichte
  • Markt- und Umfeldanalysen
  • Visualisierungsvorlagen
Möglicher Ablauf
  1. Status quo auswerten
  2. Umfeld und Szenarien analysieren
  3. Vision und Mission schärfen
  4. strategische Ziele definieren
  5. Handlungsfelder und Nicht-Prioritäten festlegen
  6. Verantwortlichkeiten und Kommunikation planen
Risiken
  • Zu viele Prioritäten: klare Nicht-Prioritäten beschließen
  • geringe Akzeptanz: Fachbereiche früh einbinden
  • fehlende Umsetzbarkeit: Ziele mit Budgets, Verantwortlichkeiten und Monitoring verknüpfen
Erfahrungen aus der Praxis