
Analyse des IST-Zustands des Projektmanagements; Einigung auf einheitliche Projektmanagement-Methoden
Die Maßnahme zielt darauf ab, Projektmanagement-Methoden an die tatsächlichen Projekttypen und Anforderungen des Stadtwerks anzupassen. Ausgangspunkt sind häufig einheitliche Vorlagen, die für kleine, technische, regulatorische oder bereichsübergreifende Projekte nicht gleich gut funktionieren. Ein Kernteam aus zentralem Projektmanagement, erfahrenen Projektleitenden, Fachbereichen und Controlling wertet abgeschlossene Projekte, Retrospektiven und Steuerungskennzahlen aus. Danach werden Projekttypen nach Umfang, Risiko und Komplexität geclustert und je Typ verbindliche Mindestartefakte, Routinen und Entscheidungspunkte festgelegt. Dazu gehören Rollenklärung, Termin- und Ressourcenplanung, Risikoliste, Entscheidungslog und Abschlussauswertung. Die Methoden werden in Pilotprojekten getestet, anhand von Rückmeldungen verschlankt und in einem internen Handbuch veröffentlicht. Schulungen und begleitendes Coaching sichern die Anwendung in laufenden Projekten. Das zentrale Projektmanagement übernimmt die Pflege, sammelt Änderungswünsche und aktualisiert die Methoden halbjährlich. So entstehen wiederholbare Abläufe, bessere Vergleichbarkeit, nachvollziehbare Entscheidungen und weniger Abhängigkeit von Einzelpersonen. Gleichzeitig bleibt genug Flexibilität, um besondere Anforderungen einzelner Projekte angemessen und pragmatisch zu berücksichtigen.