
Solide IT-Infrastruktur (Server, Datenbanken); Digitale Datenbestände (z. B. Prozesskennzahlen, Performance-Daten); Dokumentenmanagementsystem; Bereits definierte Prozessmodelle oder Rollenstrukturen; Akzeptanz seitens Führungsebene für algorithmische Unterstützung; Budget für Softwaresysteme und Schulungen
Die Maßnahme zielt darauf ab, wiederkehrende Entscheidungen im Stadtwerk durch klare Richtlinien und geeignete Entscheidungsunterstützungssysteme nachvollziehbarer zu gestalten. Ausgangspunkt sind Zielkonflikte, unvollständige Daten oder uneinheitliche Bewertungsmaßstäbe, die eigenständige Entscheidungen in Fachbereichen erschweren. Zunächst werden typische Entscheidungsfälle, vorhandene Datenquellen und bestehende Vollmachten analysiert. Darauf aufbauend entwickeln Fachbereiche, Controlling, IT und Führungskräfte Bewertungslogiken, Eskalationspfade und Leitfäden. Einfache Vorlagen, Kennzahlenübersichten oder bei höherem Reifegrad analytische Werkzeuge können Alternativen nach Kosten, Risiko, Wirkung und strategischer Passung vergleichbar machen. Datenschutz, Informationssicherheit und Datenqualität werden früh geprüft, damit die Ergebnisse belastbar bleiben. In einem Pilotbereich werden Richtlinien und Systemunterstützung getestet, geschult und anhand von Rückmeldungen angepasst. Die Maßnahme erhöht Transparenz, Konsistenz und Geschwindigkeit von Entscheidungen und unterstützt Mitarbeitende dabei, Verantwortung innerhalb klarer Grenzen zu übernehmen. Regelmäßige Überprüfungs sichern Aktualität, Akzeptanz und Anschlussfähigkeit an bestehende Governance-Strukturen. Damit entsteht ein verlässlicher Rahmen für dezentrale Entscheidungen mit klarer Nachvollziehbarkeit.