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Einführung von Mentoring-Programmen
Adressierte Fähigkeiten
  • Arbeitsmotivation
  • Entscheidungsbefugnisse und Verantwortung
  • Interne Kollaboration
  • Personal- und Kompetenzentwicklung
Voraussetzungen

Keine

Kurzbeschreibung

Die Maßnahme verfolgt das Ziel, Mentoring-Programme einzuführen, um die berufliche Entwicklung und Entscheidungsfindung der Mitarbeitenden gezielt zu unterstützen. Durch den systematischen Austausch zwischen erfahrenen und weniger erfahrenen Mitarbeitenden sollen Wissenstransfer, individuelle Förderung und die Weitergabe von Erfahrungswissen ermöglicht werden. Mentoring kann zur Stärkung der fachlichen und sozialen Kompetenzen beitragen, die berufliche Orientierung erleichtern und die Bindung an das Stadtwerk fördern. Darüber hinaus können Mentoring-Programme den internen Austausch verbessern, generationsübergreifendes Lernen unterstützen und die Unternehmenskultur positiv beeinflussen. Bei der Durchführung der Mentoring-Programme können verschiedene Schwerpunkte gesetzt werden, beispielsweise der Ausbau beruflicher Netzwerke, das Erlernen von Führungskompetenzen oder die Unterstützung persönlicher Entwicklungsziele. Basierend auf diesen Schwerpunkten kann die Ausgestaltung des Programms verschiedene Formate umfassen, etwa Einzel-Mentoring, Gruppen-Mentoring oder Peer-Mentoring. Außerdem könnten ergänzend spezielle Trainee-Programme entwickelt werden, um den Berufseinstieg zu erleichtern. Das Stadtwerk kann zudem entscheiden, ob das Mentoring unternehmensübergreifend durchgeführt wird, um Einblicke in andere Abteilungen und neue Perspektiven zu ermöglichen oder abteilungsintern organisiert wird, um spezifisches Fachwissen zu vertiefen. Die Auswahl geeigneter Mentor:innen sollte auf Basis fachlicher und persönlicher Eignung erfolgen. Bei Bedarf kann auch die Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern in Betracht gezogen werden. Für die erfolgreiche Umsetzung ist eine strukturierte Koordination des Programms erforderlich. Eine mögliche Vorbereitung, beispielsweise in Form von Schulungen oder Leitfäden, könnte die Qualität des Mentorings sichern. Ebenso wären regelmäßige Feedbackschleifen sinnvoll, um das Programm laufend zu evaluieren und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Durch die Einführung von Mentoring-Programmen kann langfristig die Mitarbeitermotivation gesteigert, die Identifikation mit dem Stadtwerk gestärkt und der Wissenstransfer innerhalb der Organisation gefördert werden.

Aufwand
Personeller Aufwand
niedrig
Zeitlicher Rahmen
niedrig
Komplexität
niedrig
Ressourcen

Personelle Ressourcen:

  • Ausgewählte Mitarbeitende als Mentor:innen
  • Mitarbeitende für Koordination und Programmbetreuung
  • Ggf. externe Trainer: innen oder Coaches

Materielle Ressourcen:

  • Schulungsunterlagen und Leitfäden
  • Evtl. digitale Plattform für Matching und Kommunikation
Möglicher Ablauf
  1. Bedarfsermittlung und Zieldefinition
  2. Konzeptentwicklung
  3. Rekrutierung und Auswahl Mentor:innen mit ggf. Kooperationspartnern
  4. Schulung und Vorbereitung
  5. Programmstart und Begleitung
  6. Evaluation und Weiterentwicklung
Risiken
  • Fehlendes Interesse von Mitarbeitenden
  • Unzureichende Auswahl an freiwilligen Mentor:innen
  • Fehlende interne Förderung und Unterstützung
  • Mismatch zwischen Mentor: in und Mentee
  • Zeitliche Überlastung der Teilnehmenden
  • Vertraulichkeitsprobleme
  • Umgang mit sensiblen Mitarbeitendendaten
Erfahrungen aus der Praxis