
Bereitschaft erfahrener Mitarbeitender, als Mentoren zu fungieren; Klare Zieldefinition und Rahmenbedingungen für das Mentoring-Programm; Zeitliche Ressourcen für regelmäßige Mentoring-Treffen; Interne Kommunikationskanäle zur Bekanntmachung des Programms; Ggf. Schulung der Mentoren in Coaching- und Feedbacktechniken; Budget für Programmkoordination und eventuell unterstützende Tools
Die Maßnahme zielt darauf ab, Mentoring-Programme als strukturiertes Instrument für Wissenstransfer, persönliche Entwicklung und bereichsübergreifende Vernetzung einzuführen. Ausgangspunkt ist häufig, dass Erfahrungswissen stark an einzelne Personen gebunden ist und neue oder weniger erfahrene Mitarbeitende informelle Unterstützung nur zufällig erhalten. Personalbereich und Führungskräfte definieren zunächst Ziele, Zielgruppen und Rahmenbedingungen des Programms. Anschließend werden geeignete Mentorinnen und Mentoren ausgewählt, vorbereitet und mit passenden Mentees zusammengeführt. Regelmäßige Gespräche behandeln fachliche Fragen, Organisationswissen, Entscheidungswege und persönliche Entwicklungsziele. Einfache Leitfäden, Rollenbeschreibungen und Feedbackschleifen sichern eine vergleichbare Qualität, ohne die Beziehungen zu stark zu formalisieren. Wichtig sind ausreichende Zeitfenster und eine offene Kommunikation über Nutzen und Erwartungen. Das Programm stärkt die Mitarbeitendenbindung, erleichtert Einarbeitung und Nachfolgeplanung und verbessert die Zusammenarbeit zwischen technischen, kaufmännischen und kundenbezogenen Bereichen des Stadtwerks. Zusätzlich werden Erkenntnisse aus den Gesprächen anonymisiert ausgewertet, um wiederkehrende Lernbedarfe und strukturelle Hürden sichtbar zu machen. Die Programmlaufzeit, Rollen und Auswertungen werden transparent dokumentiert und jährlich weiterentwickelt.