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Status Quo Analyse der internen Kollaboration
Adressierte Fähigkeiten
  • Interne Kollaboration
Voraussetzungen

keine

Kurzbeschreibung

Ziel der Maßnahme ist es, einen belastbaren Überblick über die aktuelle interne Kollaboration im Stadtwerk zu schaffen. Ausgangspunkt sind häufig historisch gewachsene Kommunikationswege, parallele Ablagen und uneinheitliche Besprechungsroutinen, die Transparenz und Zusammenarbeit erschweren. Die Analyse erfasst bestehende digitale und analoge Instrumente, typische Abstimmungsprozesse, genutzte Projektstrukturen sowie informelle Austauschformate. Dazu führen Organisationsentwicklung, IT und ausgewählte Fachbereiche Interviews, kurze Umfragen und eine strukturierte Tool-Inventur durch. Bewertet werden Nutzung, Akzeptanz, Redundanzen, Medienbrüche und Schnittstellenprobleme. Auf dieser Grundlage werden Handlungsfelder abgeleitet, etwa einheitliche Nutzungsregeln, Schulungsbedarfe oder die Vereinheitlichung von Plattformen. Wichtig ist, auch kulturelle Aspekte wie Informationsweitergabe und Verantwortlichkeiten einzubeziehen. Ergebnis ist eine priorisierte Entscheidungsgrundlage für Geschäftsführung und Führungskräfte. Sie zeigt, wo Kollaboration bereits gut funktioniert und wo Standards, Rollen oder technische Anpassungen erforderlich sind. Dadurch können Folgeprojekte gezielter geplant, Ressourcen begründet eingesetzt und spätere Veränderungsmaßnahmen nachvollziehbar vorbereitet werden. Die Ergebnisse werden in einem kurzen Bericht mit Prioritäten, Verantwortlichen und nächsten Umsetzungsschritten zusammengeführt.

Aufwand
Personeller Aufwand
niedrig
Zeitlicher Rahmen
niedrig
Komplexität
niedrig
Ressourcen

Personelle Ressourcen:

  • Fachbereichsleitungen
  • Organisationsentwicklung/interne Projektleitung

Materielle Ressourcen:

  • Befragungs- und Analysetools (z. B. Online-Umfragen, Prozessanalyse-Software)
  • Dokumentationsplattform/Intranet
Möglicher Ablauf
  1. Projektaufsetzung und Zieldefinition
  2. Erfassung aller eingesetzten Tools, Plattformen und Kommunikationskanäle
  3. Interviews oder Umfragen in allen Abteilungen
  4. Bewertung der Tools nach Nutzungshäufigkeit, Effizienz, Akzeptanz
  5. Identifikation von Redundanzen, Problemen und Optimierungspotenzialen
  6. Erstellung eines Soll-Konzepts und Handlungsempfehlungen
  7. Präsentation der Ergebnisse an Geschäftsführung und Führungskräfte
  8. Planung möglicher Vereinheitlichungs- oder Schulungsmaßnahmen
Risiken
  • Fehlende Mitwirkung der Fachbereiche → unvollständige Datengrundlage
  • Widerstand gegen mögliche Standardisierung von Tools
  • Unterschätzung der organisatorischen und kulturellen Faktoren
  • Gefahr einer rein technischen Bewertung ohne Nutzerperspektive
Erfahrungen aus der Praxis