
Abgeschlossene IST-Analyse
Eine Steuerungsgruppe aus Bereichsleitungen, zentralem Projektmanagement, IT und erfahrenen Projektleitenden trifft innerhalb von sechs bis acht Wochen eine verbindliche Entscheidung, welche Projektmanagement-Methoden und Programmkategorien unternehmensweit eingesetzt werden. Grundlage sind die Ergebnisse der IST-Analyse, Rückmeldungen aus Projekten und klare Kriterien: Eignung für Projektarten, Verständlichkeit, Aufwand, Integrationsfähigkeit, Datenhoheit sowie Lizenz- und Betriebskosten. In moderierten Terminen werden wenige Standardpfade festgelegt, zum Beispiel ein klassischer Ablauf für planbare Vorhaben, ein agiler Ablauf für Entwicklungsprojekte und ein hybrider Ablauf für gemischte Anforderungen. Parallel legt die Gruppe verbindliche Programmkategorien fest, etwa Aufgaben- und Terminmanagement, gemeinsame Dokumentenablage, Protokollierung von Entscheidungen und einheitliches Statusreporting. Ein Pilotbereich testet die Kombination vier Wochen lang, sammelt messbare Effekte und liefert Anpassungen. Danach beschließt die Steuerungsgruppe Umstellungsreihenfolge, Ausnahmenregeln, Datenmigration und Unterstützungsprozesse und kommuniziert die Entscheidung über Führungskräfte und Projektcommunity. Das baut nachhaltig Kooperationsbarrieren ab und ermöglicht ein konsistentes, einfaches Monitoring des gesamten Projektportfolios.