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Die Maßnahme zielt darauf ab, zu Beginn eines Strategiezyklus eine belastbare strategische Ausgangsanalyse zu erstellen. Ausgangspunkt ist, dass strategische Diskussionen ohne gemeinsame Faktenbasis schnell von Einzelwahrnehmungen geprägt werden. Geschäftsführung und Strategieteam definieren zunächst Fragestellungen, Datenquellen und ein Bewertungsraster. Anschließend werden Finanz- und Leistungskennzahlen, Prozessdaten, Kundenrückmeldungen, Serviceberichte und das Projektportfolio ausgewertet und nach Wirkung auf Umsatz, Kosten, Risiko und Kundenzufriedenheit eingeordnet. Bereichsleitungen und Schlüsselpersonen ergänzen in Interviews Beispiele für Engpässe, Medienbrüche, Entscheidungswege und Kompetenzlücken. Controlling prüft Plausibilität und Datenqualität. Parallel erstellt das Team einen Umfeldüberblick zu Markt, Regulierung, Technologieentwicklung und veränderten Kundenanforderungen. Die Ergebnisse werden als Kurzbericht mit priorisierten Problemfeldern, Chancen, offenen Fragen und Datenlücken aufbereitet. Der Leitungskreis gibt das Lagebild frei. Es dient als gemeinsame Faktenbasis für Strategieformulierung und Maßnahmenpriorisierung. Die dokumentierten Annahmen werden später erneut geprüft, damit Strategieanpassungen auf nachvollziehbaren Veränderungen beruhen. Die Ergebnisse werden zentral abgelegt, damit spätere Strategie- und Maßnahmenentscheidungen auf denselben Quellen aufbauen.