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Die Maßnahme zielt darauf ab, ein einheitliches Changemanagement-Modell im Stadtwerk einzuführen und in Projekten verbindlich nutzbar zu machen. Ausgangspunkt sind häufig uneinheitliche Vorgehensweisen, unklare Rollen und zu spät geplante Kommunikation bei Veränderungen. Ein Steuerkreis aus Geschäftsführung, Bereichsleitungen, Personalbereich, Kommunikation und Betriebsrat wählt ein geeignetes Rahmenwerk aus und passt es an die Abläufe des Stadtwerks an. Daraus entsteht eine verständliche Leitlinie mit Phasen, Rollen, Beteiligungsformaten, Kommunikationsplanung, Qualifizierungsbedarf und Erfolgskriterien. Ergänzende Vorlagen helfen Projektteams, Inhalte zügig auszufüllen und Entscheidungen zu dokumentieren. Projektleitungen und Veränderungsverantwortliche werden in kurzen Schulungen auf die Anwendung vorbereitet. Ein Pilotvorhaben testet das Modell und liefert Hinweise zu Aufwand, Akzeptanz und Anpassungsbedarf. Anschließend wird es in Projektportfoliosteuerung und Gremienarbeit verankert. So werden Veränderungen planbarer, vergleichbarer und für Mitarbeitende nachvollziehbarer umgesetzt. Klare Pflegeverantwortung und regelmäßige Überprüfung stellen sicher, dass das Modell zur gelebten Projektpraxis passt. Rückmeldungen aus den Projekten fließen in die Leitlinie ein und verbessern die praktische Anwendbarkeit.