
Zentrale Kundendatenbank oder CRM-Grundlage; Benannte Datenverantwortliche; Abstimmung mit Datenschutz
Die Maßnahme zielt darauf ab, Kundendaten verlässlich, einheitlich und nutzbar für Kundenmanagement und Auswertungen zu pflegen. Ausgangspunkt sind häufig Dubletten, unvollständige Kontaktdaten, uneinheitliche Einwilligungen und unterschiedliche Erfassungslogiken in Vertrieb, Kundenservice und Abrechnung. Fachbereiche, IT, Datenmanagement und Datenschutz definieren zunächst verbindliche Datenfelder, Pflegeverantwortlichkeiten, Qualitätsregeln und Einwilligungsarten. Anschließend werden Anlage- und Änderungsprozesse so angepasst, dass neue Kundendaten nachvollziehbar erfasst, geprüft und freigegeben werden. Bestehende Datenbestände werden stichprobenartig bereinigt, Dublettenregeln festgelegt und einfache Prüfberichte eingeführt. Die IT unterstützt mit Formularlogiken, Rollenrechten und Schnittstellen zur Kundendatenbank oder zum CRM, während die Fachbereiche fachliche Ausnahmen bewerten. Ergänzend werden kurze Schulungen und Bearbeitungshinweise bereitgestellt, damit Mitarbeitende die Regeln im Tagesgeschäft anwenden. Regelmäßige Reviews zeigen, wo Fehlerquellen entstehen und welche Nachsteuerung nötig ist. Verantwortliche dokumentieren Entscheidungen und passen Regeln bei neuen Produkten an. Das Stadtwerk erhält eine belastbare Kundendatenbasis, reduziert Doppelpflege und kann Kundensegmente, Zufriedenheitsauswertungen sowie rechtssichere Kundenansprache zuverlässiger steuern.