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Durchführung eines Business-IT-Alignment-Checks
Adressierte Fähigkeiten
  • Business IT Alignment
  • IT-System-Transparenz
Voraussetzungen

Keine

Kurzbeschreibung

Die Maßnahme zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und IT systematisch zu bewerten und daraus konkrete Verbesserungen abzuleiten. Häufig bestehen unklare Erwartungshaltungen, informelle Kommunikationswege oder ein reines Supportverständnis der IT. Ein kleines Projektteam aus IT, ausgewählten Fachbereichen und Geschäftsführung erstellt dafür ein Bewertungsraster entlang von Rollen, Abstimmungswegen, Projektbeteiligung, Anforderungsaufnahme und Eskalationen. In kurzen Interviews und einer kompakten Online-Befragung werden Stärken, Reibungspunkte und wiederkehrende Medienbrüche erhoben. Die Ergebnisse werden zu einem Reifegradbild je Bereich verdichtet und mit bestehenden IT-Service-, Projekt- und Systeminformationen abgeglichen. Anschließend formuliert das Team ein Zielbild für die gewünschte Zusammenarbeit und priorisiert zwei bis vier Folgemaßnahmen mit Verantwortlichen und Terminen. Die Ergebnisse werden in einer kompakten Auswertung vorgestellt und mit den betroffenen Führungskräften abgestimmt. So entsteht eine belastbare Entscheidungsgrundlage, um Business IT Alignment nicht nur gefühlt, sondern nachvollziehbar zu verbessern. Regelmäßige Wiederholungen zeigen, ob die vereinbarten Änderungen im Alltag wirken.

Aufwand
Personeller Aufwand
mittel
Zeitlicher Rahmen
niedrig
Komplexität
mittel
Ressourcen

Personelle Ressourcen:

  • IT-Abteilung
  • Fachabteilungen
  • Geschäftsführung
  • Projektmanager aus IT

Materielle Ressourcen:

  • Interviewleitfaden
  • Bewertungsraster
  • Prozess- und Systemübersichten
  • Kollaborationstool
Möglicher Ablauf
  1. Stakeholder und Fachbereiche abgrenzen
  2. Interviewleitfaden und Bewertungsraster erstellen
  3. Interviews mit IT und Fachbereichen durchführen
  4. Kommunikationswege und Konfliktpunkte auswerten
  5. Reifegrad und Handlungsfelder bewerten
  6. Zielbild und Maßnahmenplan ableiten
  7. Ergebnisse mit Führungskräften priorisieren
Risiken
  • Rückmeldungen bleiben oberflächlich
  • Anonymisierte Befragung und vertrauliche Interviews senken Hemmschwellen
  • Ergebnisse werden nicht genutzt
  • Führungskräfte priorisieren konkrete Folgeentscheidungen
Erfahrungen aus der Praxis