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Aufbau eines Netzwerks von Digitalisierungskoordinatoren in den Fachbereichen
Adressierte Fähigkeiten
  • Digitalisierungsmanagement
  • Business IT Alignment
Voraussetzungen

Unterstützung durch Führungskräfte; definierte Rolle des Digitalisierungsmanagements; vorhandene Austauschformate zwischen IT und Fachbereichen

Kurzbeschreibung

Ziel der Maßnahme ist es, in den Fachbereichen feste Digitalisierungskoordinatorinnen und -koordinatoren aufzubauen, die Anforderungen, Rückmeldungen und Umsetzungswissen zwischen Linie, IT und Digitalisierungsmanagement vermitteln. Gerade bei bereichsübergreifenden Vorhaben gehen Bedarfe häufig verloren oder werden zu spät eingebracht. Jede relevante Organisationseinheit benennt daher eine geeignete Person mit fachlichem Überblick, Kommunikationsstärke und festem Zeitbudget. Das Netzwerk trifft sich regelmäßig, sammelt Digitalisierungsbedarfe, bewertet Prozessprobleme, begleitet Tests und unterstützt die Einführung neuer Lösungen in den Teams. Die IT stellt technische Orientierung bereit, das Digitalisierungsmanagement koordiniert Priorisierung und Dokumentation, Führungskräfte sichern Freiraum und Rückhalt. Schulungen vermitteln Grundlagen zu Anforderungen, Datenqualität, Datenschutz und Veränderungsbegleitung. Gemeinsame Vorlagen helfen, Beobachtungen aus den Bereichen vergleichbar zu erfassen und an Projekte zurückzuspielen. Das Netzwerk ersetzt keine Projektleitung, schafft aber belastbare Schnittstellen in die Organisation. So werden Vorhaben praxisnäher, Akzeptanzprobleme früher erkannt und die Digitalisierung stärker in den Arbeitsalltag der Fachbereiche eingebettet.

Aufwand
Personeller Aufwand
mittel
Zeitlicher Rahmen
mittel
Komplexität
mittel
Ressourcen

Personelle Ressourcen:

  • Fachabteilungen
  • IT-Abteilung
  • Digitalisierungsmanagement
  • Führungskräfte
  • HR/Personalentwicklung

Materielle Ressourcen:

  • Rollenbeschreibung
  • Austauschplattform
  • Schulungsmaterialien
  • Vorlagen für Bedarfs- und Rückmeldungslisten
Möglicher Ablauf
  1. Rollenprofil und Zeitbudget festlegen
  2. Koordinatorinnen und Koordinatoren je Bereich benennen
  3. Grundlagenschulung durchführen
  4. regelmäßige Netzwerktreffen starten
  5. Bedarfe und Rückmeldungen standardisiert erfassen
  6. Wirksamkeit und Rollenverständnis überprüfen
Risiken
  • Rolle kann ohne Zeitbudget nebenbei untergehen
  • durch Führungskräftefreigabe mindern
  • Koordinatoren könnten als zusätzliche IT-Supportstelle missverstanden werden, daher Aufgaben klar abgrenzen
  • Rückmeldungen bleiben folgenlos, wenn Priorisierung nicht transparent ist
Erfahrungen aus der Praxis