
Unterstützung durch Geschäftsführung; klare Zuständigkeit für Digitalisierungsmanagement; Durchführung eines Digitalisierungs-Reifegrad-Checks und Status-quo-Portfolios
Ziel der Maßnahme ist es, ein Digitalisierungsmanagement-Office als operative Koordinationsstelle für bereichsübergreifende Digitalvorhaben aufzubauen. Während strategische Entscheidungen bei Geschäftsführung oder Beirat liegen, fehlt im Alltag häufig eine Stelle, die Anforderungen bündelt, Abhängigkeiten nachhält und Projektteams methodisch unterstützt. Das DMO wird mit klarer Rolle, Mandat und Berichtslinie eingerichtet. Es pflegt ein Digitalisierungsportfolio, bereitet Entscheidungsvorlagen vor, unterstützt Fachbereiche bei Zielbild, Nutzenbeschreibung, Ressourcenbedarf und Risikoeinschätzung und stellt einheitliche Vorlagen bereit. Die IT bewertet technische Machbarkeit, Datenschutz und Informationssicherheit prüfen kritische Anforderungen, Fachbereiche verantworten den fachlichen Nutzen. In regelmäßigen Portfolio-Runden gleicht das DMO Projektstände, Engpässe und Abhängigkeiten ab und eskaliert Entscheidungsbedarf rechtzeitig. Zusätzlich organisiert es Lessons Learned und sorgt dafür, dass Ergebnisse in Betrieb, Schulung und Wissensmanagement überführt werden. So entstehen verbindliche Transparenz, weniger Doppelarbeit und eine professionelle Unterstützung der Fachbereiche. Verstetigt wird die Maßnahme durch klare Pflegeprozesse, feste Ansprechpersonen und ein schlankes Berichtswesen.