
Automatisierte Integration externer Prozessdaten in ERP-Abläufe; Aufbau einer zentralen Data-Governance-Stelle
Die Maßnahme zielt darauf ab, externe Datenquellen systematisch mit internen Prozessdaten zu verknüpfen und für vorausschauende Empfehlungen nutzbar zu machen. Fachbereiche, Datenmanagement und IT wählen zunächst konkrete Entscheidungen aus, bei denen externe Informationen einen messbaren Beitrag leisten, etwa Wetterprognosen für Einsatzplanung, Marktpreise für Beschaffung, Lieferantenstatus für Materialdisposition oder Netzdaten von Partnern für Planung. Datenverantwortliche prüfen Quellen, Aktualität, Nutzungsrechte und Qualität und modellieren die Zusammenhänge zu internen Vorgängen im ERP oder in der Datenplattform. Analystinnen erstellen einfache Prognose- oder Regelmodelle, deren Ergebnisse als Hinweise, Prioritäten oder Szenarien in bestehende Arbeitsoberflächen zurückgespielt werden. Fachbereiche bewerten die Empfehlungen und dokumentieren, wann sie übernommen oder verworfen werden. Die Maßnahme startet mit wenigen belastbaren Quellen, damit Vertrauen in die Ergebnisse entsteht und fachliche Annahmen korrigiert werden können. Ein Review vergleicht Prognosen mit Ist-Werten und verbessert Daten, Regeln und Verantwortlichkeiten. Das Stadtwerk nutzt externe Daten damit nicht nur zur Dokumentation, sondern zur besseren Planung, früheren Reaktion und kontinuierlichen Prozessoptimierung.