
Keine
Die Maßnahme zielt auf die Einführung von Indikatoren zur frühzeitigen Erkennung von Überlastungen im Arbeitsalltag der Mitarbeitenden ab. Ziel ist es, kritische Belastungssituationen systematisch zu identifizieren, bevor sie sich negativ auf Gesundheit, Motivation oder Produktivität auswirken. So können Führungskräfte rechtzeitig reagieren und gezielte Gegenmaßnahmen einleiten. Im Mittelpunkt steht die Definition und kontinuierliche Überwachung relevanter Leistungskennzahlen, wie z. B. Arbeitsvolumen, Fehlzeiten, Projektlast oder Rückmeldungen aus Mitarbeiterbefragungen. Diese Indikatoren werden in bestehende HR- oder Führungsprozesse integriert und regelmäßig ausgewertet, um Trends und Belastungsspitzen sichtbar zu machen. Der Schutz der Daten sollte in jedem Fall sichergestellt werden, da es sich hierbei um sensible personenbezogene Daten handelt. Die Maßnahme fördert eine Kultur der Achtsamkeit und Prävention. Führungskräfte erhalten ein Instrument zur besseren Einschätzung der Teamdynamik und Arbeitsbelastung, während Mitarbeitende das Signal erhalten, dass ihr Wohlbefinden ernst genommen wird. Die Einführung kann durch Schulungen, Kommunikationsmaßnahmen und technische Tools begleitet werden. Die Maßnahme verfolgt einen präventiven und unterstützenden Ansatz. Ziel ist es nicht, Mitarbeitende zu kontrollieren, sondern ihnen ein sicheres Umfeld zu bieten, in dem Überlastung offen angesprochen werden kann. Die Indikatoren dienen als Orientierungshilfe für Führungskräfte, um gemeinsam mit den Mitarbeitenden Lösungen zu entwickeln – nicht zur Bewertung individueller Leistung. Der Mehrwert für das Stadtwerk liegt in der Stärkung der Mitarbeitendengesundheit, der Reduktion von Ausfallzeiten und der Erhöhung der Arbeitszufriedenheit. Gleichzeitig wird die Organisation resilienter gegenüber Belastungsspitzen und kann produktiver und nachhaltiger arbeiten.