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Ziel der Maßnahme ist es, für die Digitalisierung der Netze ein gemeinsames, priorisiertes Zielbild zu schaffen. Der Netzbereich, IT/OT, Messstellenbetrieb, Planung und Regulierung erarbeiten dafür in einem kompakten Projekt, wie das Verteilnetz künftig beobachtet und gesteuert werden soll. Sie beschreiben zentrale Anwendungsfälle wie Engpasserkennung, Schalthandlungen, Steuerung nach §14a EnWG und Einspeisemanagement und leiten daraus Zielprozesse für Betrieb und Disposition ab. Parallel skizziert das Team eine Zielarchitektur mit Leitsystem, Datenplattform, Schnittstellen, Rollen und Sicherheitsanforderungen. Die Beteiligten priorisieren messbare Ausbaustufen von Sichtbarkeit über Steuerbarkeit bis zur Optimierung und legen Mindestanforderungen an Datenqualität, Messpunkte und Steuerwege fest. Ergebnis ist ein abgestimmter Umsetzungsfahrplan mit Budgetkorridor, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien, der spätere Einzelprojekte bündelt und Investitionen auf die dringendsten Engpässe ausrichtet. Voraussetzung ist ein gemeinsames Verständnis der heutigen Netzprozesse und der vorhandenen Datenlage. Die Geschäftsführung bestätigt Prioritäten, damit technische Pilotprojekte, Messstellen-Rollout und Budgetplanung nicht voneinander entkoppelt werden.