
CO₂-Kennzahlenübersicht mit Regeltermin und Maßnahmenboard; Digitales Dekarbonisierungs-Maßnahmenportfolio
Wenn Daten, Kennzahlen und Portfolio stabil laufen, startet eine regelmäßige Szenario- und Potenzialanalyse. Ein Team aus Nachhaltigkeit, Netz/Erzeugung, Controlling und Datenexpertinnen entwickelt halbjährlich zwei bis drei realistische Dekarbonisierungsszenarien, etwa für Wärmeerzeugung, Fuhrpark, Netzverluste und Beschaffung. Es nutzt Verfahren wie Grenzkostenkurven, Sensitivitätsrechnungen und Last-/Erzeugungsprofile und dokumentiert Annahmen, Datenquellen und Grenzen nachvollziehbar. Betrieb und Technik prüfen die Ergebnisse auf Umsetzbarkeit, Sicherheitsanforderungen, Netzrestriktionen und Lieferkettenrisiken; Controlling ergänzt CAPEX/OPEX und mögliche Förderkulissen, Recht prüft regulatorische Annahmen und Berichtspflichten. Ergebnisse werden als Bandbreiten dargestellt, nicht als Punktwerte, und mit klaren „Wenn-dann“-Aussagen versehen. Aus der Analyse entsteht eine priorisierte Hebelliste: welche Maßnahmen zuerst, welche Daten fehlen noch, welche Risiken entstehen im Betrieb und welche Piloten lassen sich in drei Monaten testen. Nach jedem Pilot vergleicht das Team Prognose und Ist-Wirkung und passt Annahmen an. So kann das Stadtwerk Investitionen begründen und Ressourcen auf wirksame Hebel konzentrieren.