
Digitale Erfassung und Datenqualitätsroutine für Aktivitätsdaten
Nachhaltigkeit, Controlling und IT bauen aus den CO₂-Werten eine rollenbasierte Kennzahlenübersicht. Sie zeigt Emissionen nach Bereich, Ursache und Zeitraum, verknüpft sie mit Zielpfaden und erlaubt den Klick bis zur Datenquelle, damit Teams Datenfehler von echten Effekten unterscheiden. Die Übersicht wird in den Arbeitsrhythmus eingebaut: In einem monatlichen 60-Minuten-Regeltermin mit Erzeugung, Netz, Gebäude, Fuhrpark und Einkauf werden Abweichungen geprüft, Ursachen festgehalten und Gegenmaßnahmen beschlossen. Jede Maßnahme bekommt Verantwortliche, Termin, benötigte Daten und einen erwarteten CO₂-Effekt; offene Punkte gehen als Aufgaben in ein Ticketsystem oder Maßnahmenboard. Im nächsten Termin wird die Wirkung mit denselben Zahlen kontrolliert, inklusive kurzer Notiz, was gelernt wurde. Zusätzlich werden Grenzwerte definiert, ab denen Zwischenmeldungen nötig sind. Zwischen den Terminen nimmt sich jede Einheit 30 Minuten pro Woche, um die eigenen Auffälligkeiten zu prüfen und Datenlieferanten zu unterstützen. So entsteht Routine: Daten führen zu Entscheidungen, Entscheidungen werden nachverfolgt, und erfolgreiche Ansätze werden auf andere Standorte übertragen.