SW Check Logo
Analyse des IST-Zustands des Prozessmanagements
Adressierte Fähigkeiten
  • Prozessmanagement
Voraussetzungen

keine

Kurzbeschreibung

Ziel der Maßnahme ist es, den Reifegrad des Prozessmanagements transparent zu erfassen und Prioritäten abzuleiten. Eine strukturierte Bestandsaufnahme klärt, welche End-to-End-Prozesse existieren, wie sie dokumentiert, gemessen und verantwortet werden und wo Lücken bestehen. Dafür erfassen Fachbereiche Prozessnamen, Ziele, Schnittstellen, Versionen der Modelle, verwendete IT-Systeme und vorhandene Kennzahlen. Ergebnisse fließen in eine zentrale Prozessliste mit Reifegradindikatoren wie Dokumentationsstand, KPI-Reife, Verantwortlichkeit und Automatisierungsgrad. Ergänzend werden kritische Pain Points und Quick Wins je Prozess notiert. Die Übersicht bildet die Grundlage, um eine priorisierte Maßnahmen-Roadmap zu erstellen: Dokumentationslücken schließen, Rollen klären, Kennzahlen standardisieren, Automatisierung prüfen. Ein kompaktes Visualisierungsschema als Heatmap zeigt Handlungsbedarf je Bereich. So entsteht Transparenz über Prozesslandschaft und Reifegrade; Parallelinitiativen lassen sich bündeln und spätere Vorhaben gezielt planen. Die Maßnahme reduziert Blindflug, erhöht Vergleichbarkeit und schafft belastbare Entscheidungsgrundlagen. Ein abgestimmter Ergebnisbericht macht Handlungsfelder, Verantwortliche und nächste Umsetzungsschritte für die Führung sichtbar. Die Ergebnisse werden mit der Geschäftsführung besprochen und in eine realistische Roadmap für Prozessverbesserungen überführt.

Aufwand
Personeller Aufwand
mittel
Zeitlicher Rahmen
mittel
Komplexität
niedrig
Ressourcen

Personelle Ressourcen:

  • Prozessmanagement

Materielle Ressourcen:

  • Bewertungstool
Möglicher Ablauf
  1. Erhebungsrahmen und Reifegradkriterien definieren
  2. Prozessinventar pro Bereich aufnehmen und Verantwortliche zuordnen
  3. Dokumentationsstand und KPIs prüfen und Lücken markieren
  4. Heatmap und Maßnahmen-Backlog erstellen
  5. Roadmap mit Prioritäten und Terminen verabschieden
  6. Nachfolgende Maßnahmen: Einführung/Erweiterung des BPM
  7. Prozesserverantwortliche benennen
  8. Regelmäßige Prozess-Reviews & Audits
Risiken
  • Geringe Praxistransferquote
  • Trainingsmüdigkeit
  • Zeitlicher Aufwand
Erfahrungen aus der Praxis