
Aufbau einer zentralen Data-Governance-Stelle; Einführung eines digitalen Schulungs- und Weiterbildungssystems (Digital Academy); Zentrales Dashboard für integrierte Datennutzung
Ziel der Maßnahme ist es, Bedarfe und Kapazitäten datenbasiert vorherzusagen und Planungsentscheidungen zu verbessern. Produktionsplanung, Vertrieb und HR bauen eine Prognose- und Planungslösung auf, die historische Auftrags-, Auslastungs- und Abwesenheitsdaten mit Methoden des maschinellen Lernens auswertet. Datenverantwortliche bereiten Quellen aus ERP, MES und Ticketsystemen auf und pflegen Kalender, Saisonereignisse und Aktionen. Planer erstellen Prognosen für Nachfrage und Personalbedarf, prüfen Gütemaße und bestätigen Ergebnisse. In Was-wäre-wenn-Szenarien variieren sie Annahmen zu Schichten, Qualifikationen, Rüstzeiten oder Lieferverzug und sehen Auswirkungen auf Kapazitäten, Durchlaufzeiten und Liefertermine. Eine Übersicht zeigt Engpässe, und Benachrichtigungen erinnern an Schwellen wie Überstunden oder Zielerreichung. Entscheidungen bleiben bei den Planern: Sie verschieben Aufträge, buchen Leihkräfte, planen Wartungen oder verhandeln Termine. Die Lösung kombiniert Prognoseverfahren, Optimierungsmethoden und eine übersichtliche Benutzeroberfläche. Ein kleines Kernteam verantwortet Modellpflege und Datenschutz, dokumentiert Annahmen und führt monatlich eine Genauigkeitskontrolle durch. Der Einstieg erfolgt mit einem Bereich und drei Prognoseobjekten, danach folgt die Ausweitung auf weitere Werke und Qualifikationsprofile.