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Automatisiertes Lizenz-Monitoring für Software und Lizenzen
Adressierte Fähigkeiten
  • IT-System-Transparenz
  • IT-Resilienz
  • Informationssicherheit
Voraussetzungen

Zentrales Lizenzinventar (Excel/DMS/Tool) oder SSO/AD mit Lizenzzuweisung

Kurzbeschreibung

IT-Lizenzmanagement, Einkauf und Security betreiben ein regelmäßiges Monitoring der Softwarelizenzen. Administratorinnen und Administratoren entwickeln Skripte mit gängigen Sprachen oder Reporting-Werkzeugen, die Nutzungsdaten aus Verzeichnisdiensten, Endgeräten, Anbieterkonten und ERP zusammenführen. Teams definieren Regeln: inaktive Konten, doppelt lizenzierte Personen, auslaufende Abonnements, fehlende Zuweisungen je Rolle. Lizenzverantwortliche abonnieren Übersichten und Benachrichtigungen. Die Verantwortlichen prüfen Befunde, entziehen ungenutzte Lizenzen, korrigieren Zuordnungen oder stoßen Nachkäufe an. Teams führen regelmäßige Probeläufe durch, bevor Maßnahmen greifen. Eine klare Dokumentation legt Quellen, Schwellenwerte und Freigaben fest und ermöglicht Audits. Die IT gleicht Gruppen im Verzeichnis regelmäßig mit lizenzführenden Systemen ab und dokumentiert Abweichungen. Verantwortliche pflegen einen Renewal-Kalender mit Vorlaufzeiten, um Fristversäumnisse zu vermeiden. Für SaaS-Dienste und On-Premises-Software erfassen die Teams unterschiedliche Metriken (Benutzer, Geräte, Kerne) und hinterlegen Zählweisen. Bei Treffern stoßen Administratoren vorbereitende Aktionen per Skript an, zum Beispiel Entzugsvorschläge, die eine Person bestätigt. Ausnahmen für Projektspitzen oder Urlaube werden zeitlich befristet genehmigt.

Aufwand
Personeller Aufwand
mittel
Zeitlicher Rahmen
niedrig
Komplexität
niedrig
Ressourcen

Personelle Ressourcen:

  • License-Manager
  • PowerShell-/Python-Entwickler
  • Abteilungsleiter
  • Projektleitung

Materielle Ressourcen:

  • Azure AD/M365-Lizenzen
  • Graph-API-Zugriff
Möglicher Ablauf
  1. Lizenzinventar & Rollen definieren
  2. Script-Entwicklung
  3. E-Mail-Alert-Prozess aufsetzen
  4. Testlauf & Validierung
  5. Rollout & Dokumentation
  6. Review & Feintuning
  7. Nachfolgende Maßnahme: RBAC
  8. SSO
Risiken
  • Falsch positive Inaktivitäts-Erkennung
  • Fehlende API-Berechtigungen
  • Versehentliches Revoke aktiver Lizenzen
Erfahrungen aus der Praxis