
Zentrales DMS oder Cloud-Plattform mit App-Hosting (z. B. Power Apps, Mendix, OutSystems)
Fachbereiche entwickeln mit einer Low-Code/No-Code-Plattform einfache interne Anwendungen, statt Excel-Makros oder Einzeltools zu pflegen. Die IT stellt die Plattform bereit, definiert Leitplanken, Datenmodelle und Sicherheitsstandards und begleitet Governance und Schulungen. Mitarbeitende modellieren Formulare, Workflows, Berichte und Schnittstellen über visuelle Bausteine, binden Verzeichnisse, E-Mail, Datenbanken und Cloud-Dienste an und veröffentlichen Apps für Browser und Mobilgeräte. Fachverantwortliche in der Produktrolle priorisieren Anforderungen, testen Funktionen mit Nutzerinnen und Nutzern und betreiben kleine Release-Zyklen. Ein Katalog sorgt für Übersicht, Namenskonventionen und Wiederverwendbarkeit. Die Organisation ersetzt verstreute Insellösungen, reduziert manuelle Übertragungen und verbessert Datenqualität und Nachvollziehbarkeit. Die IT behält Betrieb und Sicherheit unter Kontrolle, während die Fachbereiche selbstständig Prozesse digitalisieren und schneller Verbesserungen ausrollen. Die IT definiert Datenquellen vorab, um einheitliche Stammdaten zu sichern. Teams werten Telemetrie zu Nutzung, Fehlern und Bearbeitungszeiten aus. Ein Gremium prüft, welche Vorhaben auf die Plattform gehören und wann klassische Entwicklung sinnvoll bleibt.