
Zentrale Datenspeicherung, Data-Governance-Richtlinien
Ziel der Maßnahme ist es, wiederkehrende Datenfehler automatisiert zu bereinigen und Datenqualität nachhaltig zu erhöhen. Fachbereiche und Datenverantwortliche erstellen und betreiben Skripte zur Bereinigung wiederkehrender Datensätze aus Fachsystemen und Dateien. Teams definieren Regeln für Dublettenprüfung, Pflichtfelder, zulässige Wertebereiche und Formatvereinheitlichungen. Verantwortliche testen die Regeln an Stichproben, dokumentieren Annahmen und prüfen, ob fachliche Ausnahmen korrekt behandelt werden. Danach planen sie regelmäßige Läufe, protokollieren Änderungen und führen vor jedem produktiven Einsatz ein Backup durch. Auswertungen zu Fehlerquoten, Korrekturen und Trends zeigen, wo Prozesse oder Eingabemasken angepasst werden müssen. Die Skripte gehören in ein Versionsrepository, damit Änderungen nachvollziehbar bleiben. Rollen und Freigaben verhindern unkontrollierte Eingriffe. Durch das strukturierte Vorgehen reduzieren Teams manuelle Korrekturen, sichern konsistente Stammdaten und verbessern die Qualität von Reports und Analysen. Mitarbeitende behalten die Kontrolle: Sie formulieren Regeln, starten Läufe bewusst, prüfen Ergebnisse und entscheiden über Rücknahmen oder Folgearbeiten. Regelmäßige Fachfreigaben sichern, dass Automatisierung keine fachlich falschen Korrekturen erzeugt.