
DMS/SharePoint vorhanden; erste Data-Governance-Richtlinien
Ziel der Maßnahme ist es, Informationen einheitlich nach Schutzbedarf zu kennzeichnen und sicherer zu nutzen. Fachbereiche, IT und Datenschutz führen verständliche Schutzstufen ein, etwa „Öffentlich“, „Intern“, „Vertraulich“ und „Geheim“. Mitarbeitende wählen beim Erstellen, Speichern oder Exportieren ein Label und begründen bei höherer Stufe kurz den Bedarf. Vorlagen in gängigen Arbeitsdokumenten enthalten bereits die passende Voreinstellung; Leitfäden erklären typische Fälle. Administratoren hinterlegen technische Unterstützung, zum Beispiel sichtbare Kopf- oder Fußzeilen, Warnhinweise und einfache Prüfungen beim Versand. Führungskräfte benennen Datenverantwortliche, die stichprobenartig prüfen, beraten und Ausnahmen dokumentieren. Schulungen zeigen, wie Personen Inhalte korrekt einstufen und wie sie mit externem Austausch umgehen. Regelmäßige Auswertungen decken Fehlklassifizierungen auf und führen zu konkreten Korrekturen in Prozessen oder Vorlagen. So schützen Teams vertrauliche Informationen besser, beschleunigen Freigaben durch klare Regeln und senken das Risiko von Datenabflüssen ohne die Arbeit unnötig zu erschweren. Die Einführung wird durch Beispiele aus dem Arbeitsalltag begleitet, damit die Regeln verständlich bleiben.