
Vorhandene Systemlandschaft; Storage-Kapazitäten
Ziel der Maßnahme ist es, Datenverluste zu vermeiden und die Wiederherstellung geschäftskritischer Systeme abzusichern. Die IT-Abteilung erstellt ein nachvollziehbares Backup-Konzept, das Sicherungsarten (voll, differentiell, inkrementell), Zyklen und Aufbewahrungsfristen festlegt. Administratoren richten die Sicherungen auf getrennten Speichermedien nach der 3-2-1-Regel ein und ergänzen eine externe Auslagerung, zum Beispiel in ein zweites Rechenzentrum oder eine seriöse Cloud-Kategorie. Fachbereiche benennen kritische Systeme und Daten, damit Prioritäten und Wiederanlaufzeiten klar sind. Monatliche Restore-Tests prüfen stichprobenartig ganze Systeme und einzelne Dateien; Ergebnisse werden protokolliert, Abweichungen führen zu konkreten Korrekturen. Ein Notfallhandbuch beschreibt Zuständigkeiten, Schritte und Kontaktketten. Monitoring meldet fehlgeschlagene Jobs an verantwortliche Personen, nicht nur an Systeme. Schulungen vermitteln, wie Mitarbeitende Wiederherstellungen anstoßen und Vorfälle melden. Dieses Vorgehen reduziert Ausfallzeiten, schützt vor versehentlichem Löschen, Ransomware und Hardwaredefekten und ermöglicht eine zügige, überprüfte Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit. Die Ergebnisse fließen in Notfallplanung, Sicherheitskonzepte und Priorisierung weiterer Resilienzmaßnahmen ein.