SW Check Logo
Etablierung eines Digitalisierungsbeirats
Adressierte Fähigkeiten
  • Digitalisierungsmanagement
Voraussetzungen

Erste Digitalisierungsprojekte

Kurzbeschreibung

Der Digitalisierungsbeirat bündelt Entscheidungen zu Richtung und Tempo aller Digitalvorhaben. Geschäftsführung, IT-Leitung, Produktion, Vertrieb, Service und Controlling entsenden je eine verantwortliche Person mit Entscheidungsbefugnis. Das Gremium priorisiert eine unternehmensweite Roadmap, prüft Budgets, definiert wenige belastbare Kennzahlen und legt messbare Ziele fest. Vor Start einer Initiative klärt der Beirat Nutzen, Risiken, Abhängigkeiten, Datenschutzfragen und benötigte Ressourcen. Während der Umsetzung fordern die Mitglieder monatliche Statusberichte ein, entfernen Hindernisse, entscheiden über Anpassungen und sichern die Zusammenarbeit über Bereichsgrenzen hinweg. Quartalsweise bewertet der Beirat Zielerreichung, Qualität und Kosten, stoppt Vorhaben ohne Wirkung und verschiebt Mittel zu wirksameren Projekten. Er steuert Abhängigkeiten zwischen IT, Produktion und Datenanalyse, sorgt für transparente Entscheidungen und dokumentiert Beschlüsse verständlich. Abbruchkriterien, Verantwortlichkeiten für die Nachnutzung von Ergebnissen sowie Regeln für Lessons Learned werden verbindlich festgelegt. So behalten alle Beteiligten Überblick, treffen begründete Entscheidungen und richten begrenzte Mittel konsequent auf messbaren Nutzen aus.

Aufwand
Personeller Aufwand
niedrig
Zeitlicher Rahmen
niedrig
Komplexität
mittel
Ressourcen

Personelle Ressourcen:

  • Projektleitung
  • IT-Personal
  • Innovationsmanagement
  • Fachpersonal
  • Digitalstrategieberatung
  • PPM-Toolanbieter

Materielle Ressourcen:

  • PPM-Software
  • Moderations-Tools
Möglicher Ablauf
  1. Mandat & Zusammensetzung
  2. Erstworkshop & Roadmap
  3. Priorisierungskriterien
  4. Tool-Einführung
  5. Beiratssitzungen
  6. Kommunikation & Reporting
  7. Nachfolgende Maßnahme (n): Digitalisierungsteam
  8. Projektportfolio-Management
Risiken
  • Unklare Befugnisse
  • Geringe Beteiligung
  • Informationsüberflutung
Erfahrungen aus der Praxis