
Data Governance-Stelle
Ein Cloud-basierter Datenhub stellt eine gemeinsame Datenbasis für Analysen und Anwendungen bereit. Datenverantwortliche richten Aufnahmepfade für Batch- und Streaming-Daten ein, trennen Roh-, bereinigte und freigegebene Bereiche und dokumentieren Herkunft und Regeln in einem Datenkatalog. Fachbereiche definieren Zugriffsrechte, Speicherklassen und Aufbewahrungsfristen. Dateningenieurinnen modellieren wiederverwendbare Datensätze, bauen Ladeprozesse und überwachen Qualität. Analysten und Entwickler greifen standardisiert zu, erstellen Berichte, Modelle oder Dienste und stimmen Änderungen über Pull-Anfragen ab. Kostenverantwortliche überwachen Nutzung und steuern Budgets durch Größen, Laufzeiten und Archivierung. Die Maßnahme löst Silos auf, verkürzt Bereitstellzeiten und erhöht Nachvollziehbarkeit, weil Daten mit klaren Verantwortungen, Versionen und Prüfregeln bereitgestellt werden. Ein gemeinsames Glossar verhindert Missverständnisse über Begriffe und Kennzahlen. Schrittweise Migration und klare Schnittstellen sichern laufende Prozesse. Schulungen und Musterprojekte helfen Teams, den Hub gezielt für Berichte, Simulationen und integrierte Anwendungen zu nutzen. Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung, Rollen, Protokollierung und Prüfungen werden verbindlich festgelegt. Ein Lenkungskreis priorisiert Datendomänen und bewertet Nutzen und Aufwand.